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Häufig klingen Gebetsanliegen im Hauskreis oder im Jugendkreis so: „Ich schreibe Montag eine Arbeit“, „Meine Frau ist krank“ oder „ich habe gerade voll Stress auf der Arbeit“. Aber wofür beten wir dann? Dass die Arbeit gut ausfällt, dass die Frau gesund wird oder der Stress auf der Arbeit nachlässt?

Oft bleiben wir bei den äußeren Umständen stehen, ohne auch für unsere Herzen zu beten. Es ist immer richtig für die Situationen zu beten, die uns Not bereiten, aber ich denke wir werden tiefere Gemeinschaft und größere Gebetserhörungen erleben, wenn wir auch für unsere Herzen beten.

Jesus geht es um die Person, weniger um die Situation.

Welche Gebetsanliegen wären Jesus wichtig? Was sind die echten Anfechtungen in deinem Herzen? Beispiel: Stress auf der Arbeit. Hast du Angst deinen Job zu verlieren und musst lernen Gott zu vertrauen?  Lässt du deine Wut über die Arbeit an deiner Familie aus? Schaffst du es auf Grund des Stresses nicht mehr Zeit mit Gott zu verbringen? Nenne diese Dinge als Gebetsanliegen und nicht einfach nur, dass der Stress weniger wird. Jesus möchte nicht einfach, dass die Situation sich ändert, sondern er möchte die Situation nutzen, damit du dich verändern kannst.

Ich wünsche mir Gebetsgemeinschaften, in denen wir nicht nur für Situationen beten, sondern auch für unsere Herzen. Ich wünsche mir, dass Jesus mein Herz verändert, damit ich echtes Wachstum im Glauben erleben darf. Damit ich ihm ähnlicher werde und immer mehr das Leben erleben darf, das er sich für mich gedacht hat.

Silas Köhler
Silas Köhler

"Jesus ist für mich vor allem der Herr meines Lebens, weil ich immer wieder erfahren habe, wie viel Mist dabei rauskommt, wenn ich selbst versuche mein Leben zu meistern." Jg. 89. Studierender an der BTA Wiedenest. gelernter Tischler. Verheiratet mit Ute.