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Weißt du eigentlich was dich wirklich (an)treibt? Es gibt viele Möglichkeiten. Mach den Selbst-Check.

»Ein Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Er wird dem einen ergeben sein und den anderen abweisen. Für den einen wird er sich ganz einsetzen, und den anderen wird er verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon.«
Matthäus 6, 24

Jesus warnt uns davor dem Mammon (=Geld) hinterher zu laufen. Seine Begründung ist klar: Niemand kann zwei Ziele gleichzeitig verfolgen die sich entgegenstehen. Das Verlangen nach (mehr) Geld hat einen Ursprung, der sich nicht mit Gottes Idee für uns deckt. Diese heißt: Ihm zu vertrauen und uns von nichts anderem abhängig zu machen, als von ihm selbst. Gott als Vater versorgt uns.

Ganz ohne die Kröten geht es ja aber auch nicht. Zumindest nicht in unseren Breitengraden. Jesus spricht in diesem Abschnitt jedoch nicht nur über Geld. Alle materiellen Schätze sind Ziel seiner Warnung. Und prinzipiell haben sie alle das Potential zu unserem (unbewussten) Fokus zu werden. Die Bibel nennt solche nebengöttlichen Topprioritäten auch „Götzen“.

Ab wann ist dann etwas so ein „Götze“. Folgende Checkliste, die ich vor ein paar Jahren mitbekam, kann uns dabei helfen eine eigene Standortbestimmung in diesem Punkt vorzunehmen:

  • Was gibt mir das Gefühl von Sicherheit?
  • Welchen Bibelstellen weiche ich aus?
  • Was ist meine größte Freude? Woran denke ich am meisten? Alles außer Jesus hat das Potential ein Götze zu werden.
  • Was fürchte ich? Folge deinen Ängsten und es bringt dich zu etwas, welchem du zu viel Kraft in deinem Leben gegeben hast.
  • Was, wenn Gott „es“ mir wegnehmen würde? Würde es mich dazu bringen ihn zu verfluchen?
Alex Bartel
Alex Bartel

"Jesus ist für mich die Antwort auf mein Leben. Mein Licht in der Dunkelheit. Der Vater an meiner Seite." Jg. 86, Programmierer aus Minden, leidenschaftlicher SOLAner und Backpacker.