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Der eine spart sein Geld und kann gar nicht mit ansehen, wie der andere seines scheinbar zum Fenster rauswirft. Beide hängen mit ihrem Herzen am Geld, nur auf unterschiedliche Weise.

„Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. “ Matthäus 6,20-21

Wohin tendierst du?

Je nach Prägung fällt es dir schwerer dein Geld auszugeben, oder es zu behalten. Gerade sparsame Menschen, so mein Gefühl, fühlen sich dabei in unserer Kultur überlegen. Meine Oma würde jemanden, der sein Geld immer ausgibt als „unsolide“ bezeichnen und jemanden, der sein Geld immer spart als „vernünftig“.

Doch wenn wir Jesus fragen würden, dann würden wir sehen, dass beides – sparen und prassen – eigentlich Geldliebe ist. Wir haben nur unterschiedliche Ziele. Der eine erhofft sich von seinem Geld Lust und Spaß, weil er es ausgibt. Der andere erhofft sich Sicherheit, indem er es spart. In der Bibel bekommt man fast den Eindruck, dass sparsame Menschen noch häufiger in punkto Geldliebe ermahnt werden als besonders spendable (Lukas 12,16-21; 18,18-27;). Jesus zeigt einen dritten Weg, der in gewissem Sinne beide vereint.

Für Jesus Prassen und im Himmel sparen

„Verkauft eure Habe und gebt Almosen; macht euch Beutel, die nicht veralten, einen unvergänglichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte zerstört!“ Lukas 12,33

Wir sollen unser Geld unglaublich verschwenderisch spenden. Wir sollen sogar das verkaufen was wir haben und das auch noch spenden. Einfach alles was wir irgendwie zusammenkratzen können und es Menschen geben, die weniger haben als wir. Wir dürfen genießen, dass gerade durch unsere Spenden anderen geholfen werden kann. Indem wir das tun, sind wir die sparsamsten Menschen. Wir sparen einen Schatz im Himmel, der wirklich sicher ist. Den uns niemand nehmen kann.

Jesus hat wie immer nur das Beste mit uns im Sinn. Nur denken wir häufig anders. Wir verprassen unser Geld für Dinge, von denen wir keine bleibende Freude habe und sparen unser Geld dort wo es nicht sicher ist.

Silas Köhler
Silas Köhler

"Jesus ist für mich vor allem der Herr meines Lebens, weil ich immer wieder erfahren habe, wie viel Mist dabei rauskommt, wenn ich selbst versuche mein Leben zu meistern." Jg. 89. Studierender an der BTA Wiedenest. gelernter Tischler. Verheiratet mit Ute.