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Passend zur Fußball-WM (Schiri Fehlentscheidungen, Überraschungssiegen und Favoritenniederlagen) ein neuer Poetry Slam von Marco über den besten Trainer aller Zeiten, der uns neu von unserem Held begeistert sein lässt.

 

Der beste Trainer der Welt
Hat auf dem Spielfeld
des Lebens seine Mansschaft aufgestellt.
Der Rasen ein Traum, die Taktik perfekt,
den Sieg anvisiert und viel Mut im Gepäck.
Während das Spiel dann beginnt,
besinnt – sich einer der Spieler
auf seinen Wunschtraum als Kind:
Ein Tor selbst zu schießen, wenn wir im Finale sind!
„Als Verteidiger innen
wird das schwerlich gelingen
Und wie den Trainer umstimmen,
Mich als Stürmer zu bringen?“
Und dann diese Stimmen, die sprechen von innen:
„Die Taktik des Trainers?
Werd ich lieber aufgeben,
Bekomm zu selten den Ball,
darum änder ich meine Laufwege.
Ja, doch, ich geb ab!
Ok, ja, ich pass gleich!“
Doch, was er auch tut,
ständig renn ich ins Abseits.
Regelverstöße und ständige Fouls,
den Schiri anpöbeln, Schwalben – Raus!
Gelbe Karten – Verwarnung – plus eins-
Am Ende dann rot – unnötiger Platzverweis.
Abpfiff letztendlich,
So sehen Sieger nicht aus.
Fanschmähgesänge statt Kurvenapplaus.
Der beste Trainer der Welt –
der auch wenn du dich so verhälst,
Immer weiter zu dir hält.
Der sich auf Pressekonferenzen
Allen dummen Fragen
Und sich schützend vor dich stellt.
Er hat die höchste Ablösesumme der Welt privat bezahlt,
um dich in seinem Team zu haben.
Obwohl du ehrlich gesagt,
Weder schnell bist noch fest schießen kannst.
Aber offenbar war das sein Plan,
ne Mannschaft voller Typen,
Von denen keiner spielen kann.
Aber durch seinen Teamgeist schweißt
Er sie zusammen – führt sie zum Sieg,
Inspiriert und gibt Energie.
Er ist der Held – der beste Trainer der Welt.

Marco Michalzik
Marco Michalzik

"Jesus ist für mich die Liebe meines Lebens und die Inspiration diese Liebe zu leben." Jg. 85, Jugendreferent bei Nightlight, Rapper und Poetry Slammer.

  • Silas

    Den Gedanken finde ich irgendwie super krass. Gott stellt uns in seinem Team auf, obwohl wir dafür nicht gut genug sind. Wenn ich Trainer wäre, würde ich das nicht machen. Aber Gott hat das Spiel des Lebens eben schon gewonnen, er ist nicht von guten Spielern abhängig. Wir sind in der Mannschaft um unser Bestes zu geben und unseren Trainer Gott zu feiern.