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Den Apostel Paulus finde ich herausfordernd, weil er intelligent schreibt; Hans Peter Royer hör ich gerne, weil er es schafft mich gut abzuholen; Theo Lehmann ist schon fast herzlich amüsant; Oswald Smith schreibt sehr anschaulich; David Phelps hat eine exzellente Stimme… Doch dann heute dieser Vers:

„Und siehe, du bist ihnen wie ein liebliches Lied, wie einer der eine schöne Stimme hat und gut zu spielen versteht; und sie hören deine Worte, doch sie tun sie nicht.“ Hesekiel 33, 32

Er machte mich stutzig und forderte mich heraus, mich zu hinterfragen. Bleibt bei der ganzen Intelligenz, Ironie, Redekunst und Stimmqualität auch das hängen, was tatsächlich rübergebracht werden möchte?

Ich möchte keineswegs sagen, dass einer der oben aufgezählten Eigenschaften in irgendeiner Weise unangebracht oder unangemessen ist. Sogar das Gegenteil ist der Fall. Gott stattet uns mit besonderen Fähigkeiten aus, um seine Botschaft an den Mann zu bringen.

Doch musste ich feststellen, dass es bei mir oft so ist, als würde ich einen Brief von Gott erhalten, mich über das Briefpapier, die verwendete Tinte, den Textaufbau und die Schriftart freuen und dabei völlig vergessen, dass es hier primär um einen Inhalt geht. Damit enttäusche ich den Sender.

Gott hat uns etwas zu sagen. Vielleicht über ein toll geschriebenes Buch oder ein hervorragend gesungenes Lied, eine humorvolle Predigt. Es gibt einen Inhalt, der bei uns ankommen möchte und der, wenn wir es zulassen, uns step by step verändern wird.

P.S.: Hier geht es übrigens auch zuallererst um einen Inhalt.

Paul Sawatzky
Paul Sawatzky

"Jesus ist für mich das größte Wunder. Er, der es nicht für einen Raub hielt Gott gleich zu sein, wurde Mensch, um auch mich zu erretten. Wahnsinn. Danke Gott!" Jg. 88. Student für Pflegemanagement. Glücklich verheiratet mit Jenny Sawatzky. Wohnhaft in Fulda.